ETF Rürup-Rente (als Nettopolice) im Test 2024


Ergebnisse und Testsieger des Rürup-Renten (Basisrenten) Tests

 
 


 
 

 

Du möchtest einen Teil deines Vermögensaufbaus fürs Alter über eine Rürup-Rente (Basisrente) abdecken und das idealerweise Versicherung ohne Provisionen. Dann stellt sich natürlich die Frage, welche ist der richtige Tarif für mich und auf welche Kriterien sollte ich achten?

In unserem ausführlichen Test findest du die Antworten auf genau diese Fragen. Wir haben 9 ETF Rürup-Renten (Basisrenten) in Form einer Nettopolice (also ohne Provisionen) getestet und verglichen. Mit den Testergebnissen wollen wir dich dabei unterstützen, den für dich passenden Tarif zu finden.

Benjamin de Groot

Finanzexperte


Aktualisiert am: 22.03.2024

 




Was erwartet dich in diesem Test:

Eine Rürup-Rente (Basisrente) als Nettopolice für die Altersvorsorge zu nutzen, um sich die Abschluss- und Vertriebskosten zu sparen, kann ein sinnvoller Ansatz sein. Doch wenn man sich für diesen Weg entschieden hat, stellt sich natürlich die Frage, wie finde ich den besten Tarif und welcher passt zu mir und meiner Zielsetzung?

  • Test von 9 Anbietern im Bereich der Rürup-Rente in 18 Detailkategorien und den 5 Oberkategorien Effektivkosten, Geldanlage, Rentenfaktor, Flexibilität und Bilanzkennzahlen
  • Vergleichsrechner mit allen Daten und Ergebnissen, der einen einfachen Vergleich aller Anbieter untereinander ermöglicht
  • Abschließende detaillierte und umfassende Zusammenfassung aller Einzelergebnisse

Disclaimer: Alle Daten sind mit größter Sorgfalt recherchiert und basieren auf den aktuellen Angebotsberechnungen der Rechentools der Versicherung sowie den aktuellen allgemeinen Versicherungsbedingungen. Doch trotz größter Sorgfalt können wir nicht ausschließen, dass uns an irgendeiner Stelle ein Fehler unterlaufen ist. Darüber hinaus kann dieser Test nur einen allgemeinen Überblick verschaffen und ersetzt keine auf die individuelle Situation zugeschnittene Beratung.


 

So haben wir getestet 

In unserem Rürup-Renten-Test haben wir Honorartarife von 9 verschiedenen Anbietern in 18 Detailkategorien getestet und benotet. Im Folgenden werden wir darauf eingehen, welche Kriterien wir getestet haben und auf welcher Grundlage die Benotung zustande kommt.

Bei den getesteten Tarifen handelt es sich um ETF Rürup-Renten (Basisrenten) aus der 1. Schicht. Die Tarife haben wir im jeweiligen Onlinerechner der Versicherung berechnet und dabei folgende Berechnungsgrößen zugrunde gelegt:

  • Laufzeit des Vertrags: 37 Jahre
  • Monatlicher Sparbeitrag: 100€
  • Fondsgebundener Tarif ohne Garantie
  • Rentengarantiezeit 10 Jahre
  • Endalter 67
 

Welche Kriterien haben wir getestet?

 
Effektivkosten
Gerade bei einer Versicherungslösung für die Altersvorsorge sind die Kosten immer einer der größten und wichtigsten Bestandteile.

Bei einer Versicherung gibt es viele unterschiedliche Kostenarten. Das sind beispielsweise die Abschluss- und Vertriebskosten (diese gibt es in einer Nettopolice logischerweise nicht), die Verwaltungskosten oder auch die Kosten für die gewählte Geldanlage.

Die Effektivkosten fassen alle Kostenarten zusammen und verteilen diese gleichmäßig auf die gesamte Laufzeit. Dargestellt werden die Effektivkosten in Form eines Prozentwertes.

Die Effektivkosten geben an, um wie viel % die erzielte Rendite durch die Kosten des Vertrags reduziert wird.

Hat man beispielsweise Effektivkosten von 1% und die gewählte Geldanlage würde 6% erzielen, würden einem 5% gutgeschrieben werden.

Der Ausweis der Kosten in Form von Effektivkosten hat den Vorteil, dass die Kosten einfacher mit anderen Anlagen verglichen werden können. So kann man beispielsweise auf einen Blick die Kosten einer Versicherungslösung mit den Kosten eines Fonds vergleichen.

Wichtig ist, dass die Effektivkosten nur dann aussagekräftig sind, wenn der Vertrag auch die gesamte Laufzeit über durchgehalten wird. Hier gilt, je niedriger die Kosten, desto besser.

An dieser Stelle noch eine wichtige Präzisierung. Es gibt Vorlagen und Regeln, wie Effektivkosten zu berechnen sind. Diese werden herausgegeben von der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA).

Beim Ergebnis ist vor allem die Hochrechnung der Rendite entscheidend. Wenn hier höhere Werte angesetzt werden, kann es sein, dass auch die Effektivkosten höher ausfallen. Das liegt daran, dass die Kosten in Altersvorsorgeverträgen für gewöhnlich nicht absolut sind, sondern prozentuale Anteile des Vertragsguthabens.

Je höher jetzt die Rendite ist, desto höher ist das Vertragsguthaben und desto höher sind dann auch die absoluten Kosten.

Somit sind leider auch die Effektivkosten nicht ein 100% einheitlich vergleichbarer Wert. Jedoch ist es nach unserer Einschätzung nach von allen Kennzahlen die, die die Realität am besten abbildet und somit auch eine bestmögliche Vergleichbarkeit bietet.

Im Rahmen unseres haben wir die Kosten für die Geldanlage nicht in den Effektivkosten berücksichtigt. Grund dafür ist, dass wir, um es vergleichbar machen zu können, davon ausgehen, dass wir bei allen Tarifen die gleiche Geldanlage hinterlegen und somit auch die Kosten für die Geldanlage bei allen gleich sind somit würde ist eine Berücksichtigung für das Ergebnis nicht notwendig.

Darüber hinaus kann der Verbraucher auf diese Weise einfach die Kosten für seine Wunschgeldanlage auf die ermittelten Effektivkosten aufschlagen und hat so die für ihn relevanten Effektivkosten.
Geldanlage
Bei einer Versicherungslösung gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten, das Geld, was monatlich gespart wird, zu investieren. Die eine Möglichkeit ist über einen sogenannten klassischen Tarif. Das bedeutet, dass man einen Garantiezins hat, der aktuell im Jahre 2023 bei 0,25% liegt. Neben dem Garantiezins kommen noch Überschüsse dazu, die die Versicherung erwirtschaftet.

Diese Art der Geldanlage ist nicht wirklich sinnvoll. Die Garantie ist sehr gering, sogar deutlich unterhalb der Inflation und auch die Überschüsse, die die Versicherungen erwirtschaften, sind aufgrund des Niedrigzinsumfeldes auch eher gering. Aus diesem Grund sollte man eher zur so genannten fondsbasierten Variante greifen.

Hier wird das gesparte Kapital in einen oder mehrere Fonds investiert, aus denen man frei wählen kann und deren Zusammenstellung man über die Vertragslaufzeit auch regelmäßig verändern kann.

Hier sind die Renditeerwartungen natürlich deutlich höher als über die klassische Variante und daher schauen wir uns auch nur diese Variante genauer an. Konkret haben wir uns drei Dinge angeschaut:

Aus wie vielen verschiedenen Geldanlagen kann man wählen. Je mehr Auswahlmöglichkeiten, desto besser. Somit bleibt man in der Geldanlage sehr flexibel und kann die Anlage nach seinen Wünschen zusammenstellen.

Als Nächstes sollte man sich anschauen, ob es die Möglichkeit gibt, in ETFs zu investieren und wenn ja aus wie vielen ETFs man auswählen kann.

Als Drittes haben wir uns angeschaut, ob es die Möglichkeit gibt, in nachhaltige Geldanlagen gemäß des Art. 9 der EU-Offenlegungsverordnung zu investieren. Damit eine Geldanlage diesem Artikel entspricht, müssen bestimmte Nachhaltigkeitsmerkmale der Geldanlage erfüllt sein. Diese Anlagen müssen z.B. dazu beitragen, dass die Nachhaltigkeitsziele der UN nicht verletzt werden und transparent eine positive Nachhaltigkeitswirkung erzielt wird.
Rentenfaktor
Den Rentenfaktor benötigt man, um das angesparte Kapital mit dem Renteneintritt in eine lebenslange Rente umzuwandeln. Die Berechnung funktioniert dabei wie folgt:

Angespartes Kapital / 10.000 * Rentenfaktor.

Hier das ganze auch einmal an einem Beispiel.

Angenommen, man hat über die Vertragslaufzeit 100.000€ angesammelt und der Rentenfaktor beträgt 25€, dann sieht die Berechnung wie folgt aus:

100.000€ : 10.000 *25€ = 250€

D.h. bei den angenommenen Zahlen würde die lebenslange Rente 250€ betragen. Zusätzlich kommen noch Überschüsse dazu die, die Versicherung erwirtschaftet, diese sind aber nicht garantiert und auch erst einmal unabhängig vom Rentenfaktor.

Beim Rentenfaktor unterscheidet man zwischen dem aktuellen Rentenfaktor und dem garantierten Rentenfaktor.

Der aktuelle Rentenfaktor gibt an, wie hoch der Rentenfaktor mit Erreichen des Rentenalters sein wird bei heutiger Rechnungsgrundlegung. D.h. wenn die grundsätzlichen Rahmenbedingungen so bleiben, wie sie jetzt sind, dann wird das der Rentenfaktor sein den man im Alter hat.

Hier kann man relativ pauschal sagen, je höher der aktuelle Rentenfaktor ist, umso besser, da mit einem höheren Rentenfaktor eine höhere Rente einhergeht. Dieser Wert ist jedoch nicht garantiert, sondern lediglich eine Hochrechnung.

Der garantierte Rentenfaktor gibt an welchen Rentenfaktor man in jedem Fall erhält, egal wie die Entwicklung der Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit ist. Der garantierte Rentenfaktor gibt die garantierte Untergrenze an.

Jetzt könnte man ja meinen, dass genau wie bei dem aktuellen Rentenfaktor auch hier ein möglichst hoher garantierter Rentenfaktor optimal ist. Doch das lässt sich so pauschal nicht sagen. Garantien haben immer den Nachteil, dass sie unflexibel machen und meistens auch teuer sind.

Ein hoher garantierter Rentenfaktor kann dazu führen, dass die Versicherung eingeschränkter in Ihren Handlungsmöglichkeiten ist, da Sie zunächst die Garantie bedienen muss. Das kann dazu führen, dass Überschüsse geringer ausfallen und somit letztendlich die tatsächliche Auszahlung niedriger ausfällt trotz eines höheren garantierten Rentenfaktors.

Des Weiteren haben wir uns angeschaut, ob die Versicherung auf die sogenannte Treuhänderklausel verzichtet. Im Rahmen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) haben Versicherungen nach § 163 die Möglichkeit, auch ihre garantierten Rentenfaktoren nachträglich anzupassen, falls die wirtschaftliche Situation dies erfordert. Das kann natürlich nicht einfach so geschehen, sondern ein Treuhänder muss zustimmen. Wenn im Bedingungswerk diese Option explizit ausgeschlossen wurde, haben wir dies mit einem Bonus versehen.
Flexibilität und Vertragsgestaltung
In dieser Kategorie haben wir uns angeschaut, inwiefern man seinen laufenden Vertrag anpassen kann. Dabei sind wir auf folgende Unterkategorien eingegangen.

Mindestbeitrag

Hier haben wir geschaut, wie hoch der Mindestbeitrag ist, den man bei einer monatlichen Sparrate wählen kann.

Kostenfreier Wechsel der Geldanlage

Eine weitere Kategorie in diesem Bereich, die wir uns angeschaut haben, sind die Möglichkeiten im Bereich der Veränderung der gewählten Geldanlage. Konkret haben wir uns angeschaut, ob dies grundsätzlich möglich ist und wenn ja, wie oft im Jahr kostenfrei.

Zuzahlungen

Eine weitere wichtige Gestaltungsmöglichkeit ist das Thema Zuzahlung während der Vertragslaufzeit. Also wie ist die Regelung wenn ich eine Zuzahlung leisten möchte. Hier haben wir uns angeschaut, wie hoch der Mindestbeitrag und wie hoch die Kosten für eine Zuzahlung sind.

Erhöhung des Beitrags

Diese Unterkategorie haben wir nicht in unserer Benotung berücksichtigt, da die Bedingungen dafür von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich sind und das Ergebnis mit einem anderen Sparbeitrag bei ein und demselben Anbieter unterschiedlich sein kann, was eine objektive Bewertung schwierig macht.

Trotzdem ist es eine Information, die bei der Auswahl des passenden Vertrags eine Rolle spielen sollte und deshalb wird sie auch von uns mit aufgeführt.

Höchstalter Renteneintritt

Eine weiter Kategorie die wir uns angeschaut haben ist das Höchstalter beim Renteneintritt. Also wie alt darf man maximal sein, wenn man die Rente abruft.

Anders als beispielsweise bei einer privaten Rentenversicherung gibt es hier eine gesetzliche Vorgabe. Das maximal zulässige Alter für den spätesten Rentenbeginn ist 85.

Ablaufmanagement & Rebalancing

Eine weitere Flexibilitätskategorie die wir uns angeschaut haben sind die Möglichkeiten des Ablaufmanagements und Rebalancings.

Bei einem vereinbarten Ablaufmanagement werden die Anlagen je näher man der Rente kommt Schritt für Schritt in sicherere Anlagen umgeschichtet.

Bei einem vereinbarten Rebalancing werden die Anlagen einmal im Jahr so umgeschichtet, dass sie der ursprünglichen prozentualen Verteilung entsprechen.
Bilanzkennzahlen
Bei einer Altersvorsorge handelt es sich um sehr lang laufende Verträge, die einen bis zu seinem Ableben begleiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der gewählte Vertragspartner auch langfristig das leisten kann, was er heute in seinem Vertrag verspricht.

Die sinnvollste Möglichkeit, sich heute ein Bild über die Mögliche zukünftige Entwicklung zu machen, ist über die Bilanzkennzahlen, die von den Versicherungen Jahr für Jahr im Rahmen Ihres Geschäftsberichts veröffentlicht werden.

Denn je besser die Zahlen und Finanzstärke heute ist, desto wahrscheinlicher ist es auch, das die Versicherung zukünftig erfolgreich weiter arbeiten wird.

Da so ein Geschäftsbericht relativ umfangreich ist, empfehlen wir sich nur auf ein paar wenige wichtige Kennzahlen zu Fokussieren. Das können beispielsweise folgende Dinge sein:

  • Höhe des Eigenkapitals
  • Das Eigenkapital gibt an, was übrig bleibt, wenn man die Schulden von den vorhandenen Vermögenswerten abzieht. Daher ist ein hohes Eigenkapital erst einmal ein gutes Zeichen.

  • Verwaltungskostenquote
  • Diese sagt aus, wie effizient insgesamt im Unternehmen gearbeitet wird. Je geringer der Wert ist, umso besser.

  • Nettoverzinsung (der letzten 3 Jahre)
  • Diese sagt aus, was über alle Geldanlagen und Verträge hinweg nach Abzug der Kosten in den letzten 5 Jahren als Rendite erwirtschaftet wurde. Auch hier gilt logischerweise, je höher der Wert, desto besser.

  • Höhe der investierten Gelder
  • Diese Kennzahl sagt aus, wie viel Geld vom jeweiligen Anbieter im Rahmen des Versicherungsmantels investiert wird. Auch hier ist ein hoher Wert tendenziell gut.
 

So haben wir benotet?

 
Die bereits genannten Kategorien haben wir nach einem Schulnotenprinzip von 1 bis 6 bewertet. Dabei hat jede Unterkategorie auf Grundlage vorher klar definierten Kriterien eine eigene Note bekommen.
 
Aus den Noten der Unterkategorien haben wir dann Zwischennoten in den Bereichen Effektivkosten, Geldanlage, Rentenfaktor und Flexibilität ermittelt und am Ende eine abschließende Note als Durchschnitt aus allen Einzelnoten ermittelt.
 
In den folgenden Tabs findest du wie ganz genau wie in der jeweiligen Kategorie, welche Note zustande gekommen ist.
 
 
Benotung Effektivkosten
  • Note 1: 0,39% und weniger
  • Note 2: 0,4% bis 0,49%
  • Note 3: 0,5% bis 0,59%
  • Note 4: 0,6% bis 0,69%
  • Note 5: 0,7% bis 1%
  • Note 6: 1,01% und mehr
Benotung Geldanlage
Anzahl der Geldanlagen
  • Note 1: 100 und mehr
  • Note 2: 99 bis 75
  • Note 3: 74 bis 50
  • Note 4: 49 bis 35
  • Note 5: 34 bis 20
  • Note 6: 19 und weniger
Anzahl der ETFs
  • Note 1: 50 und mehr
  • Note 2: 49 bis 40
  • Note 3: 39 bis 30
  • Note 4: 29 bis 20
  • Note 5: 19 bis 10
  • Note 6: 9 und weniger
Nachhaltige Geldanlagen
  • Ja: 0
  • Nein: +0,5
Benotung Rentenfaktor
Aktueller Rentenfaktor
  • Note 1: 26€ und mehr
  • Note 2: 25,99€ bis 24€
  • Note 3: 23,99€ bis 22€
  • Note 4: 21,99€ bis 21€
  • Note 5: 20,99€ bis 20€
  • Note 6: 19,99€ und weniger
Garantierter Rentenfaktor
  • Note 1: 25€ und mehr
  • Note 2: 24,99€ bis 22€
  • Note 3: 21,99€ bis 20€
  • Note 4: 19,99€ bis 19€
  • Note 5: 18,99€ bis 18€
  • Note 6: 17,99€ und weniger
Verzicht auf §163 VVG
  • Ja: -0,5
  • Nein: 0
Benotung Flexibilität
Wechsel der Geldanlage
  • Note 1: Beliebig oft bzw. 12x im Jahr
  • Note 2: 11x bis 7x im Jahr
  • Note 3: 6x bis 5x im Jahr
  • Note 4: 4x bis 2x im Jahr
  • Note 5: 1x im Jahr
  • Note 6: Kein kostenfreier Wechsel möglich
Mindestbeitrag
  • Note 1: 0€ bis 25€
  • Note 2: 25,01€ bis 50€
  • Note 3: 50,01€ bis 100€
  • Note 4: 100,01€ bis 200€
  • Note 5: 200,01€ bis 300€
  • Note 6: 300,01€ und mehr
Zuzahlung Mindestbeitrag
  • Note 1: 0€
  • Note 2: 0,01€ bis 500€
  • Note 3: 500,01€ bis 1000€
  • Note 4: 1000,01€ bis 2000€
  • Note 5: 2000,01€ bis 4000€
  • Note 6: 4000,01€ und mehr
Zuzahlung Kosten
  • Note 1: 0%
  • Note 2: 0,01% bis 0,5%
  • Note 3: 0,51% bis 1,5%
  • Note 4: 1,51% bis 2%
  • Note 5: 2,01% bis 5%
  • Note 6: 5,01% und mehr
Höchstalter Rentenphase
  • 85: 1
  • 84 - 81: 2
  • 80 - 77:3
  • 76 - 73:4
  • 70 - 68:5
  • 67:6
Ablaufmanagement
  • Ja: 0
  • Nein: +0,25
Rebalancing
  • Ja: 0
  • Nein: +0,25
Benotung Bilanzkennzahlen
Eigenkapital
  • Note 1: 250 Mio. € und mehr
  • Note 2: 249 Mio. € bis 100 Mio. €
  • Note 3: 99 Mio. € bis 50 Mio. €
  • Note 4: 49 Mio. € bis 10 Mio. €
  • Note 5: 9,99 Mio. € bis 5 Mio. €
  • Note 6: 4,99 Mio. € und weniger
Nettoverzinsung
  • Note 1: 4,5% und mehr
  • Note 2: 4,49% bis 3,5%
  • Note 3: 3,49% bis 3%
  • Note 4: 2,99% bis 2,5%
  • Note 5: 2,49% bis 2%
  • Note 6: 1,99% und weniger
Verwaltungskosten
  • Note 1: 1% und weniger
  • Note 2: 1,01% bis 2%
  • Note 3: 2,01% bis 3%
  • Note 4: 3,01% bis 4%
  • Note 5: 4,01% bis 5%
  • Note 6: 5,01% und mehr
Anlagen
  • Note 1: 10 Mrd. € und mehr
  • Note 2: 9,99 Mrd. € bis 5 Mrd. €
  • Note 3: 4,99 Mrd. € bis 2 Mrd. €
  • Note 4: 1,99 Mrd. € bis 1 Mrd. €
  • Note 5: 999 Mio. € bis 400 Mio. €
  • Note 6: 399 Mio. € und weniger
 

Hier findest du alles rund um die Frage, wie getestet wurde noch einmal in Videoform zusammengefasst.

 
 


 

Welche Anbieter haben wir getestet?


Im Rahmen unseres Tests haben wir ETF Rürup-Renten (Basisrenten) auf Honorarbasis von 9 verschiedenen Versicherungen getestet. Damit haben wir einen Großteil des Marktes abgedeckt und die in unseren Augen relevantesten Player im Portfolio berücksichtigt. Konkret geht es um folgende Anbieter:

 
 

 

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Das Testergebnis

Als Testsieger auf Platz 1 mit einer Gesamtnote von 1,54 landet die Alte Leipziger. Auf Platz 2 mit einer Gesamtnote von 1,76 die Condor und auf Platz 3 der Volkswohl Bund mit einer Gesamtnote von 1,79.

 
Anbieter Effektivkosten Geldanlage Rentenfaktor Flexibilität Bilanz Gesamtnote
Alte Leipziger 2 1 2 1,2 1,5 1,54
Condor 2 1 1 1,8 3 1,76
Volkswohl Bund
2 2 1 2,2 1,75 1,79
LV 1871
2 1,5 2,5 1,4 2,25 1,93
MyLife 3 1 1,5 1,45 3,25 2,04
Continentale 1 3 2,5 1,8 2 2,06
Münchener Verein
3 4 2 1,2 2,75 2,59
Die Bayerische 3 4 1,5 2,25 2,75 2,7
ERGO 5 4 2 2 2,25 3,05
 

Hier kannst du mithilfe des Vergleichsrechners direkt bis zu 3 deiner Wunschtarife miteinander vergleichen und schauen wer in welcher Kategorie am besten abschneidet.

 

Die Daten für die Vergleichstabelle basieren auf unserem Rürup-Renten Test 2024. Bei den Effektivkosten sind die Kosten für die Geldanlage abgezogen.


 

Effektivkosten

In unserem Test erstreckten sich die Spanne der Effektivkosten von 0,35% bis 0,81%. Somit hatte der schwächste Anbieter mehr als doppelt so hohe Effektivkosten im Vergleich zu den günstigsten Anbietern.

Besonders positiv stachen hier die Continentale, LV 1871 und der Volkswohlbund heraus. Wobei die Continentale der einzige Anbieter mit Effektivkosten unter 0,4% war.

Bei den hier ausgegebenen Effektivkosten sind die Kosten für die Geldanlage bereits abgezogen.

 
 
Anbieter Effektivkosten Note
Continentale
0,35% 1
LV 1871
0,44% 2
Volkswohlbund 0,44% 2
Alte Leipziger 0,45% 2
Condor
0,46% 2
MyLife 0,5% 3
Münchener Verein
0,53% 3
Die Bayerische 0,58% 3
Ergo 0,81% 5
 


 

Geldanlage

Im Rahmen unseres Tests gab es keinen Anbieter, der besonders gegenüber seinen Konkurrenten rausstach. Die vorderen Positionen waren eng beieinander.

Insgesamt lässt sich in dieser Kategorie festhalten, dass eigentlich alle Anbieter eine ausreichend hohe Auswahlmöglichkeit anbieten, sodass für jeden Geschmack und für jede Risikobereitschaft etwas dabei ist. Auch das Thema ETF ist bei allen Anbietern vertreten, wobei es hier zwischen den Anbietern noch einmal deutlich Unterschiede in der Anzahl der Auswahlmöglichkeiten gab.

 
Anbieter Anzahl Geldanlage Anzahl ETFs Nachhaltige Geldanlagen Zwischennote Geldanlage
Alte Leipziger 155 70 Ja 1
Condor 142 52 Ja 1
MyLife 137 106 Ja 1
LV 1871 152 44 Ja 1,5
Volkswohlbund 115 36 Ja 2
Continentale 99 23 Ja 3
Die Bayerische 61 14 Ja 4
ERGO 70 12 Ja 4
Münchener Verein
42 20 Ja 4


 

Rentenfaktor

Insgesamt waren die Ergebnisse bei den Rentenfaktoren (mit wenigen Ausnahmen) sehr eng beisammen. Besonder positiv mit den höchsten Faktoren sowohl im Bereich aktueller als auch garantierter Rentenfaktor sind die Condor und der Volkswohlbund zu erwähnen.

Besonders auffällig war, dass nur ein Anbieter (die Alte Leipziger) auf die gesetzliche vorgesehene Möglichkeit der Anpassung des garantierten Rentenfaktors nach § 163 VVG explizit im Bedingungswerk verzichtet (mehr Infos dazu findest du in unserem Ratgeber zum Rentenfaktor).

 
Anbieter aktueller Rentenfaktor garantierter Rentenfaktor Verzicht auf §163 VVG Zwischennote Rentenfaktor
Condor 26,07€ 26,07€ Nein 1
Volkswohlbund 26€ 25,23€ Nein 1
Die Bayerische 26,05€ 24,49€ Nein 1,5
MyLife 25,25€ 25,25€ Nein 1,5
Münchener Verein 26,06€ 21,89€ Nein 2
Alte Leipziger 25,66€ 21,81€ Ja 2
ERGO 25,91€ 24,77€ Nein 2
LV 1871 25,32€ 21,34€ Nein 2,5
Continentale
23,70€ 23,70€ Nein 2,5


 

Flexibilität und Vertragsgestaltung

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bei einer Basisrente gibt es nicht so viele Kategorien und Unterscheidungsmöglichkeiten im Rahmen der Flexibilität wie beispielsweise bei einer ETF-Rentenversicherung.

Einige der noch möglichen Gestaltungsoptionen haben wir uns in dieser Kategorie angeschaut.

Besonders positiv stachen hier die Tarife der Alten Leipziger und des Münchener Verein heraus, die dem Verbraucher die besten Gestaltungsmöglichkeiten nach Vertragsbeginn bieten.

 
Anbieter Wechsel der Geldanlage Mindestbeitrag Mindestbeitrag Zuzahlung Kosten Zuzahlung Höchstalter Rentenphase Ablaufmanagement Rebalancing Zwischennote Flexibilität
Alte Leipziger beliebig oft 50€ 0€ 0% 85 Ja Ja 1,2
Münchener Verein
12x pro Jahr 10€ 200€ 0% 85 Ja Ja 1,2
LV 1871
beliebig oft 25€ 200€ 0,5% 85 Ja Ja 1,4
MyLife beliebig oft 15€ 250€ 0% 85 Ja Nein 1,45
Condor beliebig oft 35€ 500€ 0% 80 Ja Ja 1,8
Continentale 6x pro Jahr 25€ 250€ 0,6% 85 Ja Ja 1,8
Ergo 12x pro Jahr 25€ 500€ 3,95% 85 Ja Ja 2
Volkswohlbund 12x pro Jahr 20€ 300€ 1,5% 75 Ja Ja 2,2
Die Bayerische beliebig oft 25€ 500€ 2% 80 Ja Nein 2,25


 

Bilanzkennzahlen

Altersvorsorgeverträge sind in der Regel sehr lange laufende Verträge. Vor allem bei einer Rürup-Rente, da es hier nicht die Möglichkeit gibt, sich das Kapital vorzeitig auszuzahlen, sondern lediglich die lebenslange Verrentung eine Möglichkeit ist.

Aus diesem Grund ist eine langfristige finanzielle Stabilität des Anbieters wichtig. Der beste Indikator dafür sind die Bilanzkennzahlen.

 
Anbieter Eigenkapital Nettoverzinsung Verwaltungskosten Anlagen Zwischennote Bilanz
Alte Leipziger 1,077 Mrd. € 4,22% (10 Jahre) 1,58% 30,193 Mrd. € 1,5
Volkswohlbund 209 Mio. € 4,25% (10 Jahre) 1,66% 19,934 Mrd. € 1,75
Continentale
179 Mio. € 3,82% (10 Jahre) 2% 6,449 Mrd. € 2
LV 1871 145 Mio. € 4,47% (10 Jahre) 2,39% 5,948 Mrd. € 2,25
Ergo 743 Mio. € 4,18% (10 Jahre) 5,13% 41,109 Mrd. € 2,25
Die Bayerische
93 Mio. € 5,22% (10 Jahre) 1,80% 502,8 Mio. € 2,75
Münchener Verein 125 Mio. € 3,96% (10 Jahre) 3,30% 2,313 Mrd. € 2,75
Condor 52 Mio. € 3,27% (6 Jahre) 2,40% 4,234 Mrd. € 3
MyLife 23,5 Mio. € 3,51% (8 Jahre) 2,70% 1,968 Mrd. € 3,25


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der Alten Leipziger im Test

Die Alte Leipziger schneidet in unserem Test als der Testsieger ab, kann im Grunde in allen Kategorien überzeugen und bietet unserer Einschätzung das beste Gesamtkonzept.

Besonders zu erwähnen sind hier die hervorragenden Bilanzkennzahlen, die Auswahl bei der Geldanlage sowie die sehr guten Flexibilitäten im Rahmen der Vertragsgestaltung.

Hier findest du den ausführlichen Test der Alten Leipziger.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 2
Zwischenergebnis Geldanlage 1
Zwischenergebnis Rentenfaktor 2
Zwischenergebnis Flexibilität 1,2
Zwischenergebnis Bilanz 1,5
Gesamtergebnis 1,54

 

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der Condor im Test

Die Condor schneidet in unserem Test als Zweitplatzierter ab, ist über alle Kategorien mit Ausnahme der Bilanzkennzahlen sehr gut aufgestellt und sollte für viele Verbraucher eine gute Lösung für die Altersvorsorge sein.

Besonders zu erwähnen sind hier die Effektivkosten, die Auswahl bei der Geldanlage sowie die Werte bei den Rentenfaktoren.

Hier findest du den ausführlichen Test der Condor.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 2
Zwischenergebnis Geldanlage 1
Zwischenergebnis Rentenfaktor 1
Zwischenergebnis Flexibilität 1,8
Zwischenergebnis Bilanz 3
Gesamtergebnis 1,76

 

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der Continentale im Test

Im Folgenden findest du die Noten zum Test der Continentale. Hier sind besonders die hervorragenden Effektivkosten zu erwähnen.

Hier findest du den ausführlichen Test der Continentale.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 1
Zwischenergebnis Geldanlage 3
Zwischenergebnis Rentenfaktor 2,5
Zwischenergebnis Flexibilität 1,8
Zwischenergebnis Bilanz 2
Gesamtergebnis 2,06

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der Bayerischen im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test der Bayerischen. Der Tarif hat vor allem gute Werte im Bereich Rentenfaktor.

Hier findest du den ausführlichen Test der Bayerischen.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 3
Zwischenergebnis Geldanlage 4
Zwischenergebnis Rentenfaktor 1,5
Zwischenergebnis Flexibilität 2,25
Zwischenergebnis Bilanz 2,75
Gesamtergebnis 2,7

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der ERGO im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test der ERGO. Die beste Note in den Detailkategorien hatte die ERGO beim Rentenfaktor und Flexibilität.

Hier findest du den ausführlichen Test der ERGO.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 5
Zwischenergebnis Geldanlage 4
Zwischenergebnis Rentenfaktor 2
Zwischenergebnis Flexibilität 2
Zwischenergebnis Bilanz 2,25
Gesamtergebnis 3,05

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der LV 1871 im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test der LV 1871. Im Bereich Geldanlage, Effektivkosten und Flexibilität hatten der Tarif seine Stärken.

Hier findest du den ausführlichen Test der LV 1871.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 2
Zwischenergebnis Geldanlage 1,5
Zwischenergebnis Rentenfaktor 2,5
Zwischenergebnis Flexibilität 1,4
Zwischenergebnis Bilanz 2,25
Gesamtergebnis 1,93

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) des Münchener Verein im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test des Münchener Verein. Der Tarif hat seine Stärken im Bereich Flexibilität und Vertragsgestaltung.

Hier findest du den ausführlichen Test des Münchener Verein.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 3
Zwischenergebnis Geldanlage 4
Zwischenergebnis Rentenfaktor 2
Zwischenergebnis Flexibilität 1,2
Zwischenergebnis Bilanz 2,75
Gesamtergebnis 2,59

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) der myLife im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test der myLife. Besonder positiv sind hier die Auswahl bei der Geldanlage, der Rentenfaktor und die Flexibilität zu erwähnen.

Hier findest du den ausführlichen Test der myLife.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 3
Zwischenergebnis Geldanlage 1
Zwischenergebnis Rentenfaktor 1,5
Zwischenergebnis Flexibilität 1,45
Zwischenergebnis Bilanz 3,25
Gesamtergebnis 2,04

 

 


 

Die ETF Rürup-Rente (Basisrente) des Volkswohl Bund im Test

In der folgenden Übersicht findest du die Noten zum Rürup-Test des Volkswohl Bund. Der Tarif hat über alle Kategorien hinweg gute Ergebnisse und landet somit auf dem 3. Platz unseres Tests.

Hier findest du den ausführlichen Test des Volkswohl Bund.

 
 
Kategorie Note
Effektivkosten 2
Zwischenergebnis Geldanlage 2
Zwischenergebnis Rentenfaktor 1
Zwischenergebnis Flexibilität 2,2
Zwischenergebnis Bilanz 1,75
Gesamtergebnis 1,79