Was kostet eine Nettopolice? Alle Kosten im Überblick
- Bei einer Nettopolice gibt es verschiedene Kostenarten: Dazu gehören die Kosten des Versicherungsvertrags, die Kosten der gewählten Geldanlage sowie mögliche separate Kosten für Vermittlung, Beratung und laufende Betreuung.
- Die Vertragskosten unterscheiden sich je nach Tarif: Sie können beispielsweise als Alpha-, Beta-, Gamma- oder Kappa-Kosten anfallen und sich auf Beiträge, Vertragsguthaben oder feste Eurobeträge beziehen. Auch Nettopolicen können deshalb unterschiedlich teuer sein.
- Effektivkosten erleichtern den Vergleich: Sie zeigen vereinfacht, wie stark die berücksichtigten Kosten die jährliche Rendite reduzieren. Vergleichbar sind die Werte aber nur bei ähnlicher Sparrate, Laufzeit, Geldanlage, CRK und Berechnungsweise.
- ETF, Vermittlung und Betreuung separat betrachten: Die Kosten eines gewählten ETFs entstehen unabhängig vom Versicherer. Auch Vermittlung, Beratung und Betreuung werden separat vereinbart und können die Gesamtkosten erheblich beeinflussen.
Eine Nettopolice verzichtet auf Provisionen – kostenlos ist sie deshalb aber nicht. Auch bei einem Nettotarif entstehen Kosten für den Versicherungsvertrag und bei einer fondsgebundenen Altersvorsorge zusätzlich für die gewählte Geldanlage.
Daneben können Kosten außerhalb des Versicherungsvertrags entstehen. Wer Unterstützung bei der Auswahl, Beratung, Vermittlung oder späteren Betreuung nutzt, kann diese Leistungen separat bezahlen. Ihre Höhe ist deshalb nicht unmittelbar an die Kostenstruktur des Versicherungsvertrags gekoppelt.
Um die tatsächlichen Kosten einer Nettopolice beurteilen zu können, müssen deshalb drei Ebenen getrennt betrachtet werden: der Versicherungsvertrag, die Geldanlage und mögliche externe Dienstleistungen. In diesem Ratgeber schauen wir uns alle drei Kostenbereiche im Detail an.
Eine Nettopolice ist eine Versicherung zur Altersvorsorge ohne einkalkulierte Provisionen – weder beim Abschluss noch während der Vertragslaufzeit. Wird ein vergleichbarer Tarif beim selben Versicherer als Netto- statt als Bruttopolice (Provisionstarif) abgeschlossen, sind die Vertragskosten geringer. Somit wird bei gleicher Sparrate eine höhere Ablauflesitung erzielt.
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Welche Kosten hat eine Nettopolice?
Bei den Kosten einer Nettopolice sollte zunächst unterschieden werden, wo die jeweiligen Kosten entstehen. Die eigentlichen Vertragskosten des Versicherers sind etwas anderes als die Kosten eines ETFs oder eine separat vereinbarte Beratung.
Vereinfacht lassen sich die Gesamtkosten in drei Bereiche unterteilen:
Die Besonderheit der Nettopolice ist, dass Provisionen für Abschluss, Vertrieb und laufende Betreuung nicht in den Versicherungsvertrag einkalkuliert sind. Trotzdem können sich die verbleibenden Kosten verschiedener Nettotarife deutlich unterscheiden.
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Welche Vertragskosten hat eine Nettopolice?
Nachdem wir die verschiedenen Kostenbereiche voneinander getrennt haben, schauen wir uns zunächst nur die Kosten des Versicherungsvertrags an. Auch bei einer Nettopolice entstehen Kosten für die Verwaltung und Durchführung des Vertrags. Wie diese berechnet werden, unterscheidet sich teilweise deutlich von Tarif zu Tarif.
In den Vertragsunterlagen werden dafür häufig Begriffe wie Alpha-, Beta-, Gamma- oder Kappa-Kosten verwendet. Entscheidend ist vor allem, worauf sich eine Kostenposition bezieht: auf den Abschluss, auf eingezahlte Beiträge, auf das vorhandene Vertragsvermögen oder auf einen festen Eurobetrag.
| Kostenart | Berechnung | Bedeutung für den Vertrag |
|---|---|---|
|
α Alpha-Kosten
|
Abschlussbezogene Kosten des Vertrags. | Sie fallen insbesondere zu Beginn des Vertrags ins Gewicht. Bei den von uns betrachteten Nettotarifen sind die klassischen Abschluss- und Vertriebsprovisionen nicht enthalten. |
|
β Beta-Kosten
|
Prozentual auf die eingezahlten Beiträge. | Bei beispielsweise 3 % Beta-Kosten werden von einem Beitrag von 100 € rechnerisch 3 € als Kosten belastet. Die Höhe der Kosten steigt damit mit den Beiträgen. |
|
γ Gamma-Kosten
|
Prozentual auf das vorhandene Vertragsguthaben. | Bei beispielsweise 0,30 % Gamma-Kosten und 100.000 € Vertragsguthaben ergibt sich rechnerisch eine Belastung von 300 € pro Jahr. Mit wachsendem Vertragsvermögen steigt damit auch der absolute Kostenbetrag. |
|
κ Kappa-Kosten
|
Fester Eurobetrag, beispielsweise pro Jahr (sog. Stückkosten). | Bei bspw. 36 € Kappa-Kosten pro Jahr bleibt der absolute Betrag zunächst gleich. Deshalb fallen solche Fixkosten bei kleinen Sparraten relativ stärker ins Gewicht als bei größeren Verträgen. |
Zusätzlich können Tarife eine eigene Kostenregelung für Einmalzahlungen oder spätere Zuzahlungen vorsehen. Auch hier unterscheiden sich Nettopolicen: Während einige Tarife Zuzahlungen ohne prozentuale Beitragskosten zulassen, erheben andere darauf einen bestimmten Prozentsatz.
Eine einzelne Kostenposition sagt noch nicht, ob eine Nettopolice günstig oder teuer ist. Ein Tarif kann beispielsweise niedrige Gamma-Kosten haben, dafür aber höhere Beta- oder fixe Kappa-Kosten verlangen. Sparrate, Laufzeit, Zuzahlungen und das im Laufe der Zeit aufgebaute Vertragsvermögen bestimmen deshalb mit, welches Kostenmodell günstiger ist.
Um Nettopolicen sinnvoll miteinander zu vergleichen, sollte man sich deshalb zunächst die konkreten Vertragskosten des jeweiligen Tarifs ansehen. Wie unterschiedlich diese Kosten in der Praxis ausfallen, zeigt der Vergleich mehrerer Nettopolicen im nächsten Abschnitt.
So unterschiedlich sind die Vertragskosten von Nettopolicen
Die Bezeichnung Nettopolice sagt zunächst nur, dass im Versicherungsvertrag keine Provisionen einkalkuliert sind. Wie teuer der Vertrag darüber hinaus ist, kann sich trotzdem deutlich unterscheiden.
Das lässt sich gut an drei Tarifen aus unserem aktuellen Nettopolicen-Test zeigen. Die Alte Leipziger HFR10, LV 1871 Mein Plan und AXA Just Invest gehören dort zu den drei bestplatzierten Tarifen. Ihre Kosten werden allerdings sehr unterschiedlich berechnet.
| Kostenart |
Platz 1 Alte Leipziger HFR10
|
Platz 2 LV 1871 Mein Plan
|
Platz 3 AXA Just Invest
|
|---|---|---|---|
| α-Kosten | 0 % | 0 % | 0 % |
| β-Kosten auf Beiträge | 0 % | 4,0 % | 1,7 % |
| γ-Kosten auf Guthaben | 0,30 % | 0,22 % mind. 30 € p. a. | 0,25 % |
| κ-Kosten fixer Betrag | 36 € p. a. | 0 € | 0 € |
| Kosten-Zuzahlung | 0 % | 0,50 % | 1,70 % |
Die drei Tarife verteilen ihre Kosten sehr unterschiedlich. Die Alte Leipziger verlangt beispielsweise keine beitragsbezogenen Beta-Kosten, dafür fallen jährlich 36 € fixe Kappa-Kosten sowie 0,30 % auf das Vertragsguthaben an. Bei der LV 1871 gibt es dagegen keine fixen Kappa-Kosten, dafür 4 % auf die Beiträge und 0,22 % auf das Fondsguthaben – mindestens jedoch 30 € pro Jahr. Die AXA liegt mit 1,7 % Beta- und 0,25 % Gamma-Kosten wiederum zwischen diesen beiden Kostenmodellen.
Welcher Tarif aufgrund dieser Struktur tatsächlich günstiger ist, lässt sich deshalb nicht allein anhand eines einzelnen Prozentsatzes beantworten. Bei einer kleinen Sparrate können beispielsweise fixe Kosten stärker ins Gewicht fallen, während bei hohen Beiträgen beitragsbezogene Kosten an Bedeutung gewinnen. Mit wachsendem Vertragsguthaben werden wiederum die Gamma-Kosten zunehmend relevant.
Auch geplante Zuzahlungen können das Ergebnis verändern: Während diese bei der Alten Leipziger in der betrachteten Tarifkonstellation ohne prozentuale Kosten möglich sind, fallen bei der LV 1871 0,50 % und bei der AXA 1,70 % an.
Genau deshalb sollte bei einem Tarifvergleich die gesamte Kostenstruktur über die geplante Vertragslaufzeit betrachtet werden – und nicht nur Beta-, Gamma- oder Kappa-Kosten isoliert. Eine Kennzahl, die versucht, die Wirkung dieser unterschiedlichen Kosten zusammenzufassen, sind die Effektivkosten. Diese schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an.
Effektivkosten: Vertragskosten in einer Zahl
Der Vergleich im vorherigen Abschnitt zeigt das Problem: Nettopolicen können ihre Kosten sehr unterschiedlich verteilen. Ein Tarif hat beispielsweise höhere Beta-Kosten, dafür niedrigere Gamma-Kosten. Bei einem anderen Tarif fallen keine beitragsbezogenen Kosten an, dafür gibt es fixe Kosten oder höhere Kosten auf das Vertragsguthaben.
Wer nur eine einzelne Kostenposition vergleicht, kann deshalb kaum beurteilen, welcher Vertrag über die gesamte Laufzeit tatsächlich günstiger ist. Genau hier helfen die Effektivkosten.
Sie fassen die Wirkung der berücksichtigten Kosten über die Vertragslaufzeit in einer Kennzahl zusammen. Vereinfacht ausgedrückt zeigen sie, um wie viele Prozentpunkte die jährliche Rendite durch Kosten reduziert wird.
Hat ein Vertrag beispielsweise Effektivkosten von 0,50 % und die Geldanlage erzielt vor Kosten eine Rendite von 6 %, bleiben in dieser vereinfachten Darstellung nach Berücksichtigung der Kosten 5,50 % übrig.
Wichtig: Effektivkosten von 0,50 % bedeuten nicht, dass jedes Jahr einfach 0,50 % des eingezahlten Beitrags abgezogen werden. Die Kennzahl beschreibt vielmehr die Renditeminderung, die durch die berücksichtigten Kosten über die betrachtete Vertragslaufzeit entsteht.
Was bedeutet das für unsere drei Beispieltarife?
In Abschnitt 3 haben wir gesehen, dass Alte Leipziger, LV 1871 und AXA ihre Vertragskosten sehr unterschiedlich gestalten. Schaut man im einheitlichen Szenario unseres aktuellen Nettopolicen-Tests auf die Effektivkosten, lässt sich die gesamte Kostenwirkung wesentlich kompakter darstellen:
Just Invest
Mein Plan
HFR10
* Bei der AXA werden im ausgewiesenen Wert nicht garantierte Überschüsse kostensenkend berücksichtigt. Dadurch ist der Wert nicht ohne Weiteres mit Tarifen vergleichbar, bei denen Überschüsse nicht auf diese Weise in die Kostenkennzahl einfließen.
Beta-, Gamma- und Kappa-Kosten zeigen, wo und wie ein Versicherer Kosten erhebt. Die Effektivkosten versuchen dagegen abzubilden, welche Wirkung die verschiedenen Kosten gemeinsam auf die Rendite des Vertrags haben. Für einen Kostenvergleich sind deshalb beide Perspektiven hilfreich.
Sind niedrigere Effektivkosten immer besser?
Werden zwei Verträge unter denselben Voraussetzungen berechnet, sind niedrigere Effektivkosten aus Kostensicht grundsätzlich vorteilhaft. Allerdings muss genau darauf geachtet werden, unter welchen Annahmen der jeweilige Wert berechnet wurde.
Die Effektivkosten hängen unter anderem von der Laufzeit, der Beitragsgestaltung, der angenommenen Wertentwicklung und der konkreten Kostenstruktur des Vertrags ab. Deshalb können selbst beim gleichen Tarif unterschiedliche Vertragsgestaltungen zu unterschiedlichen Effektivkosten führen.
Zwei Effektivkostenwerte sollten nur direkt miteinander verglichen werden, wenn die zugrunde liegenden Vertragsdaten und Berechnungsannahmen vergleichbar sind. Besonders wichtig sind Laufzeit, Sparrate, Geldanlage und die verwendete Renditeannahme. Auch der Umgang mit Überschüssen kann den ausgewiesenen Wert beeinflussen.
Die Effektivkosten sind damit eine sehr hilfreiche Kennzahl, aber keine unveränderliche Eigenschaft eines Tarifs. Entscheidend ist der Wert für die konkrete Vertragsgestaltung.
Wie groß die Unterschiede zwischen Nettopolicen in der Praxis tatsächlich ausfallen können, schauen wir uns deshalb im nächsten Abschnitt anhand der Effektivkosten aus unserem Nettopolicen-Test genauer an.
Wie hoch sind die Effektivkosten einer Nettopolice?
Nachdem wir wissen, wie Effektivkosten funktionieren, stellt sich die entscheidende Frage: Welche Größenordnung ist bei einer Nettopolice in der Praxis üblich?
Einen Anhaltspunkt liefert unser aktueller Nettopolicen-Test. Dort haben wir die Effektivkosten von elf fondsgebundenen Nettopolicen unter weitgehend einheitlichen Bedingungen miteinander verglichen.
Die Kosten der Geldanlage haben wir bewusst herausgerechnet. Für den Tarifvergleich unterstellen wir dieselbe Geldanlage bei allen Versicherern. Dadurch zeigen die Werte möglichst isoliert die Kostenwirkung des jeweiligen Versicherungsmantels.
Eine Ausnahme bei der Sparrate bildet MyLife: Da dort der Mindestbeitrag bei 150 € monatlich liegt, wurde dieser Tarif mit 150 € statt 100 € berechnet.
| Anbieter | Effektivkosten | Note |
|---|---|---|
| Die Bayerische | 0,22 %* | 1 |
| AXA | 0,25 %* | 1 |
| Continentale | 0,31 %* | 1 |
| LV 1871 | 0,35 % | 1 |
| Münchener Verein | 0,42 %* | 2 |
| Alte Leipziger | 0,45 % | 2 |
| ERGO | 0,51 % | 3 |
| Volkswohl Bund | 0,53 % | 3 |
| PrismaLife | 0,62 % | 4 |
| MyLife | 0,66 % | 4 |
| Swiss Life | 0,67 % | 4 |
* Bei Die Bayerische, AXA, Continentale und Münchener Verein werden nicht garantierte Überschüsse kostensenkend in den ausgewiesenen Effektivkosten berücksichtigt. Bei anderen Anbietern können Überschüsse stattdessen zur Erhöhung der Ablaufleistung verwendet werden.
Im betrachteten Szenario liegt zwischen dem niedrigsten und höchsten ausgewiesenen Wert damit ein Unterschied von 0,45 Prozentpunkten pro Jahr. Gerade bei einer Altersvorsorge über mehrere Jahrzehnte ist ein solcher Kostenunterschied relevant, weil er die Rendite Jahr für Jahr beeinflusst.
Trotzdem wäre es falsch, daraus abzuleiten, dass beispielsweise 0,30 % für einen Tarif grundsätzlich gut und 0,60 % grundsätzlich schlecht sind. Effektivkosten hängen von der konkreten Berechnung ab.
Was beeinflusst die Höhe der Effektivkosten?
Derselbe Tarif kann bei einer anderen Vertragsgestaltung andere Effektivkosten ausweisen. Besonders relevant sind folgende Faktoren:
Fixe und einmalige Kosten verteilen sich bei langen Laufzeiten auf mehr Jahre. Dadurch kann ihre relative Wirkung geringer ausfallen.
Fixe Eurokosten fallen bei kleinen Sparraten prozentual stärker ins Gewicht als bei hohen Beiträgen. Beitragsabhängige Kosten verändern sich dagegen mit der Sparrate.
Beta-, Gamma- und Kappa-Kosten reagieren unterschiedlich auf Beitragshöhe, Vertragsvermögen und Laufzeit.
Nicht garantierte Überschüsse können je nach Versicherer kostensenkend in die Kennzahl einfließen oder stattdessen die prognostizierte Ablaufleistung erhöhen.
Je nach CRK wird mit einer unterschiedlichen angenommenen Wertentwicklung gerechnet. Damit kann sich auch die Berechnungsgrundlage der Kosten ändern.
Für einen direkten Vergleich muss klar sein, ob die Kosten der Fonds oder ETFs in der Kennzahl enthalten sind und ob bei allen Angeboten dieselbe Anlage zugrunde liegt.
Die Chancen-Risiko-Klasse – kurz CRK – ordnet ein Altersvorsorgeprodukt einer Risikoklasse zu. Für die Berechnung wird abhängig von der Klasse eine unterschiedliche Wertentwicklung vor Kosten unterstellt.
Unterschiedliche Renditeannahmen verändern das hochgerechnete Vertragsguthaben. Damit verändert sich auch die Wirkung von Kosten, die vom Guthaben abhängen oder als fester Eurobetrag erhoben werden.
Für einen sinnvollen Vergleich sollten deshalb Geldanlage, CRK, Laufzeit, Sparrate und die übrige Vertragsgestaltung möglichst identisch sein.
Genau deshalb sind die Werte aus unserem Nettopolicen-Test hilfreich: Wir haben die Tarife unter einem möglichst einheitlichen Szenario berechnet. Für einen konkreten Vertragsabschluss sollte die Kostenbetrachtung anschließend noch einmal mit der tatsächlich gewünschten Sparrate, Laufzeit und Geldanlage erfolgen.
Welche Kosten entstehen bei der Geldanlage?
Neben den Kosten des Versicherungsvertrags gibt es bei einer fondsgebundenen Nettopolice eine zweite Kostenebene: die Kosten der gewählten Geldanlage. Wird das Vertragsguthaben beispielsweise in ETFs investiert, verursacht auch der jeweilige ETF laufende Kosten.
Diese Kosten sollten bewusst von den zuvor betrachteten Vertragskosten getrennt werden. Sie entstehen nicht dadurch, dass das Kapital bei Versicherer A, B oder C angelegt wird, sondern durch das ausgewählte Anlageprodukt selbst.
| ETF | Laufende Kosten | ISIN |
|---|---|---|
| iShares Core MSCI World | 0,20 % p. a. | IE00B4L5Y983 |
| Vanguard FTSE All-World | 0,14 % p. a. | IE00B3RBWM25 |
| iShares Core S&P 500 | 0,07 % p. a. | IE00B5BMR087 |
| Amundi Index MSCI World SRI PAB UCITS | 0,18 % p. a. | LU1861134382 |
| iShares MSCI WORLD SRI | 0,20 % p. a. | IE00BYX2JD69 |
Bei ETFs wird häufig die laufende Kostenquote beziehungsweise TER angegeben. Sie beschreibt die laufenden Kosten des Fondsprodukts und wird bereits innerhalb des Fondsvermögens berücksichtigt.
Wird beispielsweise derselbe ETF in drei verschiedenen Nettopolicen eingesetzt, ändern sich seine produktseitigen laufenden Kosten grundsätzlich nicht dadurch, welcher Versicherer den Vertrag bereitstellt.
Kostet ETF X beispielsweise 0,20 % pro Jahr, fallen diese Kosten grundsätzlich sowohl in Versicherung A als auch in Versicherung B oder C an, sofern jeweils derselbe ETF beziehungsweise dieselbe Anteilsklasse verwendet wird.
Für die Frage, welcher Versicherungsvertrag günstiger ist, sollten die ETF-Kosten deshalb nicht mit den eigentlichen Vertragskosten vermischt werden.
Was sich zwischen den drei Angeboten unterscheidet, sind dagegen die Kosten des Versicherungsmantels – also beispielsweise Beta-, Gamma- oder Kappa-Kosten. Genau diese haben wir in den vorherigen Abschnitten miteinander verglichen.
Für einen vollständigen Blick auf die Altersvorsorge müssen natürlich trotzdem beide Ebenen berücksichtigt werden: Ein günstiger Versicherungsvertrag mit einer sehr teuren Geldanlage kann insgesamt unnötig hohe Kosten verursachen. Umgekehrt gleicht ein günstiger ETF einen teuren Versicherungsmantel nicht automatisch aus.
Beim Vergleich mehrerer Nettopolicen ist es sinnvoll, zunächst überall dieselbe Geldanlage zu unterstellen. Dadurch lässt sich erkennen, welcher Unterschied tatsächlich durch den Versicherungsvertrag entsteht.
Anschließend kann separat geprüft werden, welche ETFs oder Fonds im jeweiligen Tarif verfügbar sind und welche laufenden Kosten diese verursachen.
So bleibt transparent, ob Kosten vom Versicherer oder von der gewählten Geldanlage verursacht werden.
Neben Vertrags- und Anlagekosten kann bei einer Nettopolice noch eine dritte Kostenebene hinzukommen: Kosten für die konkrete Vermittlung des Vertrags. Diese schauen wir uns im nächsten Abschnitt an.
Was kostet die Vermittlung einer Nettopolice?
Bei einer Nettopolice sind keine Vermittlungsprovisionen in den Versicherungsvertrag einkalkuliert. Das bedeutet allerdings nicht, dass die eigentliche Vermittlung des Vertrags ohne Aufwand erfolgt. Wird hierfür ein Vermittler beauftragt, kann für diese Leistung eine separate Vergütung vereinbart werden.
Einen einheitlichen Preis oder eine allgemein gültige Gebührenordnung für die Vermittlung einer Nettopolice gibt es nicht. Wie hoch die Vergütung ausfällt und nach welchem Modell sie berechnet wird, hängt vom jeweiligen Angebot und der getroffenen Vereinbarung ab.
In der Praxis begegnen uns vor allem zwei unterschiedliche Ansätze: eine Vergütung nach dem Vermittlungsaufwand und eine Vergütung auf Basis der geplanten Beiträge.
Die Vergütung orientiert sich an der Leistung, die für den Abschluss des Vertrags tatsächlich erforderlich ist. Möglich sind beispielsweise ein fester Vermittlungspreis oder eine Abrechnung nach Zeitaufwand.
Die Vergütung wird aus der Höhe der geplanten Beiträge abgeleitet. Häufig dient dafür eine Beitragssumme über die vereinbarte Vertragsdauer als Bemessungsgrundlage, auf die anschließend ein Prozentsatz angewendet wird.
Das Problem einer beitragsabhängigen Vergütung
Auf den ersten Blick klingt eine prozentuale Berechnung nachvollziehbar. Sie hat allerdings eine Besonderheit: Die Vergütung steigt automatisch mit der Sparrate – unabhängig davon, ob auch der Aufwand für die Vermittlung entsprechend steigt.
Ein vereinfachtes Beispiel zeigt den Unterschied. Wir nehmen zwei ansonsten identische Verträge mit 35 Jahren Beitragsdauer. Lediglich die monatliche Sparrate unterscheidet sich.
Wie hoch können Vermittlungskosten sein?
Weil sich Preis- und Vergütungsmodelle unterscheiden, gibt es keine pauschale Antwort darauf, was eine Vermittlung einer Nettopolice kostet.
Bei den von uns beobachteten Angeboten reichen die Kosten für Vermittlung beziehungsweise damit kombinierte Leistungen von einigen hundert Euro bis hin zu fünfstelligen Beträgen.
Die Höhe der Vergütung allein sagt dabei noch nichts über die Qualität oder den Umfang der Leistung aus. Für einen sinnvollen Vergleich sollte deshalb immer geprüft werden, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind und wodurch sich der Preis begründet.
Für die standardisierte Vermittlung einer Nettopolice berechnet FragFina einmalig 299 €. Der Preis ist nicht von der Höhe der monatlichen Sparrate abhängig.
Aus unserer Sicht ist ein Vermittlungspreis besonders nachvollziehbar, wenn er sich am tatsächlichen Aufwand orientiert. Die Beantragung eines Vertrags mit 300 € Monatsbeitrag verursacht schließlich nicht automatisch dreimal so viel Arbeit wie die Vermittlung desselben Vertrags mit 100 € Monatsbeitrag.
Bei einer Vergütung, die sich prozentual an Sparrate oder Beitragssumme orientiert, sollte deshalb geprüft werden, wie hoch der absolute Eurobetrag am Ende tatsächlich ausfällt.
Gerade bei hohen Sparraten und langen Laufzeiten kann sich hinter einem scheinbar kleinen Prozentsatz ein vergleichsweise hoher Vermittlungspreis verbergen.
Vermittlung ist allerdings nur eine mögliche externe Dienstleistung. Wer zusätzlich Unterstützung bei der Auswahl des Produkts, der Altersvorsorgestrategie oder später während der Vertragslaufzeit benötigt, kann auch Beratung und Betreuung in Anspruch nehmen. Welche Kosten dabei entstehen können, betrachten wir im nächsten Abschnitt.
Was kosten Beratung und laufende Betreuung?
Mit dem Abschluss einer Nettopolice ist nicht automatisch jede denkbare Beratungs- oder Serviceleistung für die kommenden Jahrzehnte verbunden. Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Wissen bereits vorhanden ist und welche Aufgaben dauerhaft abgegeben werden sollen.
Dabei lohnt es sich, zwischen punktueller Unterstützung und einer dauerhaften Betreuung des Vertrags zu unterscheiden. Gerade bei langen Vertragslaufzeiten kann diese Entscheidung einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten haben.
Bestehende Altersvorsorge prüfen, Versorgungslücke ermitteln und die grundsätzliche Vorsorgestrategie festlegen.
Tarife vergleichen und beispielsweise Sparrate, Rentenbeginn, Garantien und weitere Vertragsoptionen festlegen.
ETFs oder Fonds auswählen sowie gegebenenfalls später prüfen, ob die gewählte Anlagestrategie weiterhin passend ist.
Unterstützung bei Vertragsänderungen, Anpassungen der Geldanlage oder anderen Fragen während der Vertragslaufzeit.
Wie kann laufende Betreuung abgerechnet werden?
Für eine laufende Betreuung gibt es unterschiedliche Vergütungsmodelle. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung des Modells als die Frage, welche konkrete Leistung der Kunde dafür erhält.
Bei manchen Betreuungsmodellen wird jedes Jahr ein bestimmter Prozentsatz des Vertragsguthabens berechnet. Beispielsweise können Modelle mit 0,3 %, 0,5 % oder auch 1 % des vorhandenen Kapitals vereinbart werden.
Der entscheidende Unterschied zu einer festen Gebühr: Mit wachsendem Vertragsguthaben steigt automatisch auch der absolute Eurobetrag der Betreuungskosten. Der Umfang der tatsächlich erbrachten Leistung muss dadurch jedoch nicht automatisch größer werden.
| Vertragsguthaben | 0,3 % p. a. | 0,5 % p. a. | 1,0 % p. a. |
|---|---|---|---|
| 50.000 € | 150 € | 250 € | 500 € |
| 100.000 € | 300 € | 500 € | 1.000 € |
| 250.000 € | 750 € | 1.250 € | 2.500 € |
| 500.000 € | 1.500 € | 2.500 € | 5.000 € |
Beispielrechnung der jährlichen Vergütung bei einem konstant angenommenen Vertragsguthaben. Die Werte dienen nur zur Veranschaulichung der prozentualen Berechnung.
Besonders bei einer langfristigen Altersvorsorge ist dieser Effekt relevant. In den ersten Vertragsjahren ist das angesparte Kapital noch vergleichsweise niedrig. Nach mehreren Jahrzehnten kann jedoch ein deutlich höheres Vertragsvermögen vorhanden sein – und damit steigt auch eine prozentuale Betreuungspauschale.
Bei einem solchen Modell sollte deshalb nicht nur der Prozentsatz betrachtet werden. Viel wichtiger ist, welcher Eurobetrag daraus im Laufe der Zeit entstehen kann und welche wiederkehrende Leistung diesem Preis gegenübersteht.
- Welche konkreten Leistungen sind in der laufenden Vergütung enthalten?
- Wie häufig wird der Vertrag tatsächlich überprüft?
- Wird die Geldanlage aktiv überprüft oder angepasst?
- Welche Leistungen wurden in den vergangenen Jahren tatsächlich erbracht?
- Steigt die Vergütung automatisch mit dem Vertragsguthaben?
- Könnte benötigte Unterstützung stattdessen bei Bedarf punktuell in Anspruch genommen werden?
Nicht jeder Vertrag benötigt über mehrere Jahrzehnte eine kostenpflichtige laufende Betreuung. Wer beispielsweise eine langfristige ETF-Strategie gewählt hat und nur gelegentlich Unterstützung bei größeren Änderungen benötigt, kann prüfen, ob punktuell gebuchte Unterstützung anstelle einer dauerhaften prozentualen Vergütung ausreicht.
Eine kontinuierliche Betreuung kann dagegen sinnvoll sein, wenn tatsächlich regelmäßig Leistungen erbracht und gewünscht werden. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob eine Betreuung angeboten wird, sondern ob Umfang und Nutzen der Leistung in einem sinnvollen Verhältnis zu den langfristigen Kosten stehen.
Damit haben wir die drei wesentlichen Kostenebenen einer Nettopolice betrachtet: die Kosten des Versicherungsvertrags, die Kosten der Geldanlage sowie mögliche externe Kosten für Vermittlung und zusätzliche Dienstleistungen. Im nächsten Abschnitt führen wir diese Kosten zusammen und schauen uns an, wie sich Angebote sinnvoll miteinander vergleichen lassen.
Was kostet eine Nettopolice insgesamt?
Nach den einzelnen Kostenarten können wir die entscheidende Frage beantworten: Was muss bei den Gesamtkosten einer Nettopolice tatsächlich berücksichtigt werden?
Eine einzelne Zahl reicht dafür meist nicht aus. Die Kosten entstehen an unterschiedlichen Stellen, werden unterschiedlich berechnet und fallen teilweise einmalig, laufend oder nur dann an, wenn eine zusätzliche Leistung tatsächlich genutzt wird.
Für einen fairen Vergleich sollten diese Kosten zunächst getrennt voneinander betrachtet werden. Dadurch lässt sich erkennen, ob ein Unterschied tatsächlich vom Versicherungsvertrag, von der Geldanlage oder von einer zusätzlich vereinbarten Dienstleistung verursacht wird.
Beta-, Gamma-, Kappa- und weitere tarifabhängige Kosten. Hier entscheidet die konkrete Kostenstruktur des Versicherers.
Kosten der ausgewählten ETFs oder Fonds. Wird derselbe ETF in verschiedenen Verträgen genutzt, sollte dieser Kostenblock nicht dem Versicherer zugerechnet werden.
Eine separat vereinbarte Vergütung für die Umsetzung und Beantragung des Vertrags. Sie kann je nach Modell als fester Preis oder beitragsabhängig berechnet werden.
Zusätzliche Leistungen vor oder nach dem Abschluss. Diese können punktuell, als Pauschale oder laufend vergütet werden und sind nicht automatisch notwendig.
So sollte ein Kostenvergleich aussehen
Statt lediglich zwei Effektivkostenwerte nebeneinanderzustellen, lohnt es sich, ein Angebot systematisch auf allen Kostenebenen zu prüfen.
| Kostenbereich | Was sollte geprüft werden? |
|---|---|
| Vertragskosten | Welche Alpha-, Beta-, Gamma- und Kappa-Kosten fallen an? Wie wirken sie bei meiner Sparrate und Laufzeit? |
| Effektivkosten | Unter welchen Annahmen wurden sie berechnet? Sind Sparrate, Laufzeit, CRK und Geldanlage bei den verglichenen Angeboten identisch? |
| Geldanlage | Welcher ETF oder Fonds wird verwendet und welche laufenden Kosten verursacht er? |
| Vermittlung | Wie hoch ist der absolute Preis und welche konkrete Leistung ist darin enthalten? |
| Betreuung | Gibt es laufende Kosten? Falls ja: als fester Betrag oder als Prozentsatz des Vertragsguthabens? |
Bei Effektivkosten sollte immer geprüft werden, welche Kosten bereits in der Kennzahl enthalten sind. Vertragskosten, die bereits in den Effektivkosten berücksichtigt wurden, dürfen bei einer Gesamtbetrachtung nicht noch einmal separat hinzugerechnet werden.
Gleiches gilt für die Geldanlage: Je nach verwendeter Berechnung können Fondskosten bereits Bestandteil der ausgewiesenen Effektivkosten sein. Werden sie – wie in einem isolierten Vergleich des Versicherungsmantels – herausgerechnet, müssen sie für die Betrachtung der tatsächlichen Gesamtlösung separat ergänzt werden.
Gerade deshalb lohnt es sich, vor einem Vergleich genau zu definieren, was die jeweilige Kennzahl beinhaltet. Sonst können zwei scheinbar identische Prozentwerte inhaltlich etwas Unterschiedliches abbilden.
Nettopolicen in fünf Schritten richtig vergleichen
Gleiche Sparrate, gleiche Laufzeit, gleiche Geldanlage und möglichst gleiche CRK verwenden.
Nicht nur auf Gamma-Kosten schauen, sondern die gesamte Struktur aus beitragsabhängigen, kapitalabhängigen und festen Kosten betrachten.
Die zusammengefasste Kostenwirkung unter vergleichbaren Berechnungsannahmen gegenüberstellen.
Vermittlungs-, Beratungs- und Betreuungskosten getrennt erfassen und auf den tatsächlichen Leistungsumfang achten.
Prozentwerte wirken häufig klein. Bei hohen Beiträgen, großen Vertragsguthaben oder langen Laufzeiten können daraus dennoch erhebliche Eurobeträge entstehen.
Ein Tarif mit niedrigen Gamma-Kosten kann durch hohe Beta-Kosten teurer werden. Ein sehr günstiger Versicherungsmantel kann mit einer teuren Geldanlage kombiniert sein. Und niedrige Vertragskosten können ihren Vorteil teilweise verlieren, wenn zusätzlich hohe Vermittlungs- oder laufende Betreuungskosten vereinbart werden.
Entscheidend ist deshalb die gesamte Kostenstruktur der tatsächlich gewählten Lösung – unter den persönlichen Rahmenbedingungen des Vertrags.
Kosten sind allerdings nur ein Kriterium bei der Auswahl einer Nettopolice. Auch Geldanlage, Flexibilität, Rentenfaktor und Vertragsbedingungen spielen eine Rolle. Für den reinen Kostenvergleich bietet die Aufteilung in Vertragskosten, Geldanlage und externe Dienstleistungen jedoch eine gute Grundlage.
Häufige Fragen
Hat eine Nettopolice keine Kosten?
Doch. Eine Nettopolice ist provisionsfrei, aber nicht kostenfrei. Es entstehen weiterhin Kosten für den Versicherungsvertrag und bei einer fondsgebundenen Police zusätzlich für die gewählte Geldanlage.
Welche Kosten hat eine Nettopolice?
Je nach Tarif können unter anderem beitragsbezogene Kosten, Kosten auf das Vertragsguthaben und feste Kosten entstehen. Hinzu kommen die Kosten der Geldanlage sowie gegebenenfalls separat vereinbarte Leistungen wie Vermittlung, Beratung oder Betreuung.
Was sind Effektivkosten?
Effektivkosten zeigen vereinfacht, um wie viele Prozentpunkte die jährliche Rendite eines Vertrags aufgrund der berücksichtigten Kosten reduziert wird. Für einen fairen Vergleich müssen die zugrunde liegenden Berechnungsannahmen vergleichbar sein.
Sind ETF-Kosten in den Vertragskosten enthalten?
Die Kosten der Geldanlage und die Kosten des Versicherungsvertrags sollten grundsätzlich getrennt betrachtet werden. Welche Kosten in einer konkret ausgewiesenen Kennzahl berücksichtigt sind, hängt von der jeweiligen Berechnungsmethode ab.
Muss ich für eine Nettopolice Beratung bezahlen?
Nicht zwangsläufig. Beratung ist eine separate Leistung und kann abhängig vom gewünschten Leistungsumfang vereinbart werden. Wer bereits weiß, welchen Tarif und welche Gestaltung er benötigt, braucht möglicherweise keine umfassende Beratung.
Was kostet die Vermittlung bei FragFina?
Für die Vermittlung unserer standardisierten Nettopolicen berechnet FragFina aktuell einmalig 299 €. Die Vermittlungskosten sind damit getrennt von den Kosten des Versicherungsvertrags.
Quellenangabe
Gesetzte im Internet: Altersvorsorge-Produktinformationsblattverordnung - AltvPIBV § 10 Berechnungen für die Angaben zum Preis-Leistungs-Verhältnis; https://www.gesetze-im-internet.de/altvpibv/__10.html (Abruf 07.2026)
Produktinformationsstelle Altersvorsorge: Allgemeinverfügung über die Berechnungsmethodik der Effektivkosten; https://produktinformationsstelle.de/wp-content/uploads/2023/01/Allgemeinverfuegung_BStBl-Fassung_2022.pdf (Abruf 07.2026)
Gesetze im Internet: Altersvorsorge-Produktinformationsblattverordnung - AltvPIBV § 5 Chancen-Risiko-Klassen; https://www.gesetze-im-internet.de/altvpibv/__5.html (Abruf 07.2026)
