Rechner zur Auszahlung aus dem Altersvorsorgedepot
Auszahlungsphase im Altersvorsorgedepot berechnen
Vergleiche einen Auszahlungsplan mit einer lebenslangen Verrentung. Der Rechner zeigt dir die voraussichtlichen Auszahlungen, die Entwicklung des Restkapitals und ordnet die gewählte Auszahlungsdauer statistisch zur Lebenserwartung ein.
Ergebnis
Die statistische Einordnung zeigt, wie das gewählte Endalter des Auszahlungsplans zur Lebenserwartung und zur Wahrscheinlichkeit passt, dieses Alter zu erreichen.
Altersvorsorgedepot: Auszahlung als Auszahlungsplan oder lebenslange Rente berechnen
Wie hoch kann die spätere Auszahlung aus dem Altersvorsorgedepot ausfallen? Und welchen Unterschied macht es, ob du dein angespartes Kapital über einen Auszahlungsplan entnimmst oder daraus eine lebenslange Rente erhältst?
Mit unserem Rechner kannst du mit wenigen Klicks verschiedene Varianten der Auszahlungsphase berechnen und direkt miteinander vergleichen. Dabei siehst du nicht nur die mögliche monatliche Auszahlung bzw. Rente, sondern auch, wie sich unterschiedliche Laufzeiten, Kapitalmarktrenditen, Schwankungen und simulierte Extremsituationen auf das Ergebnis auswirken können.
Für die Auszahlung des geförderten Altersvorsorgevermögens gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Wege.
Beim Auszahlungsplan bleibt das vorhandene Kapital weiterhin investiert und wird über einen festgelegten Zeitraum schrittweise ausgezahlt.
Die Höhe der späteren Auszahlung hängt deshalb nicht nur von der durchschnittlichen Rendite ab, sondern auch davon, wann gute und schlechte Kapitalmarktphasen auftreten. Der Rechner kann neben einer vereinfachten gleichmäßigen Wertentwicklung deshalb auch 1.000 unterschiedliche Kapitalmarktverläufe simulieren. Zusätzlich lassen sich gezielt Stressszenarien wie starke Kurseinbrüche zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchspielen.
Bei der zweiten Variante, der lebenslangen Rente wird das zum Rentenbeginn vorhandene Kapital dagegen in eine monatliche, lebenslang gezahlte Rente umgerechnet.
Der Rechner berücksichtigt dafür den Rentenfaktor sowie verschiedene Formen der Überschussbeteiligung und zeigt, wie sich diese auf die anfängliche und spätere Rentenhöhe auswirken können.
Wichtig für die Einordnung: Bei einem reinen Depotangebot für das Altersvorsorgedepot steht in der Auszahlungsphase grundsätzlich der Auszahlungsplan zur Verfügung. Bei einer versicherungstechnischen Lösung kann dagegen zum Rentenbeginn zwischen einem Auszahlungsplan und einer lebenslangen Verrentung gewählt werden.
Der Rechner bildet deshalb beide Varianten ab und macht ihre unterschiedlichen Auswirkungen vergleichbar. Zusätzlich ordnet der Rechner die gewählte Dauer eines Auszahlungsplans anhand statistischer Lebenserwartungsdaten ein. So wird sichtbar, wie wahrscheinlich es ist, das gewählte Endalter des Auszahlungsplans zu erreichen und für welchen Zeitraum gegebenenfalls zusätzliche laufende Einkünfte eingeplant werden sollten.
1. Grunddaten: Welche Angaben braucht der Rechner?
Geschlecht
Das Geschlecht wird ausschließlich für die statistische Einordnung der Lebenserwartung verwendet. Die Berechnung der lebenslangen Rente erfolgt unabhängig davon. Grundlage der Lebenserwartungs-Auswertung ist die aktuelle Periodensterbetafel 2023/2025 des Statistischen Bundesamts.
Kapital zu Beginn der Auszahlungsphase
Hier trägst du das Kapital ein, das beim Start der Auszahlungsphase insgesamt zur Verfügung steht. Dieser Wert ist die gemeinsame Ausgangsbasis für den Auszahlungsplan und die lebenslange Verrentung.
Beginn der Auszahlung
Für die neue geförderte private Altersvorsorge liegt der reguläre Beginn der Auszahlungsphase grundsätzlich zwischen dem vollendeten 65. und 70. Lebensjahr. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein früherer Beginn möglich sein. Der Rechner bildet die reguläre Bandbreite von 65 bis 70 Jahren ab.
Einmalige Kapitalauszahlung zu Beginn
Zu Beginn der Auszahlungsphase kann bis zu 30 % des verfügbaren Kapitals einmalig entnommen werden. Der Rechner zieht diese Teilkapitalauszahlung zuerst vom vorhandenen Kapital ab. Nur das danach verbleibende Kapital wird für den Auszahlungsplan oder die Verrentung verwendet.
Technischer Hintergrund: verbleibendes Kapital
Beispiel: Bei 200.000 € Kapital und 20 % Teilkapitalauszahlung werden 40.000 € einmalig ausgezahlt. Für die weitere Berechnung verbleiben 160.000 €.
2. Auszahlungsplan: Laufzeit, Rendite und Schwankungen
Beim Auszahlungsplan bleibt das Kapital während der Rentenphase investiert. Die monatliche Auszahlung wird zu Beginn und anschließend in regelmäßigen Abständen neu festgelegt. Nach der gesetzlichen Ausgestaltung muss der Auszahlungsplan mindestens bis zum vollendeten 85. Lebensjahr laufen; längere Laufzeiten sind möglich.
Endalter des Auszahlungsplans
Du kannst im Rechner zwischen 85, 90, 95 und 100 Jahren wählen. Je länger die Laufzeit, desto länger muss das vorhandene Kapital auf monatliche Auszahlungen verteilt werden. Dadurch fällt die anfängliche Auszahlung bei ansonsten gleichen Annahmen tendenziell niedriger aus.
80-%-Puffer oder 100-%-Verteilung
Der Rechner kann bei jeder Neuberechnung entweder 100 % des vorhandenen Kapitals auf die verbleibenden Monate verteilen oder nur 80 %. Bei der 80-%-Variante bleibt rechnerisch ein Puffer im Kapitalstock. Dieser Puffer wird nicht separat auf einem anderen Konto geführt, sondern bleibt Teil des investierten Kapitals und kann spätere Schwankungen abfedern.
Anlageprofil: Defensiv, ausgewogen oder offensiv
Viele Nutzer können eine Volatilität von beispielsweise 10 % oder 15 % nur schwer einordnen. Deshalb bietet der Rechner drei vereinfachte Anlageprofile. Sie koppeln eine langfristige Renditeannahme mit einer dazu passenden Schwankungsannahme. Die Werte sind Modellannahmen zur Orientierung, keine Prognosen.
| Profil | Renditeannahme | Volatilität | Gedanke |
|---|---|---|---|
| Defensiv | 3,0 % p. a. | 6,0 % p. a. | geringere Schwankungen, geringere Renditeerwartung |
| Ausgewogen | 4,5 % p. a. | 10,0 % p. a. | Mischung aus Stabilität und Renditechancen |
| Offensiv | 6,0 % p. a. | 15,0 % p. a. | höhere Renditechancen bei stärkeren Schwankungen |
| Individuell | frei wählbar | frei wählbar | eigene Modellannahmen |
Bei der individuellen Eingabe kannst du Rendite und Volatilität frei festlegen. Der Rechner weist lediglich auf auffällige Kombinationen hin, blockiert sie aber nicht.
3. Lebenslange Rente: Rentenfaktor und Überschüsse
Bei der lebenslangen Verrentung wird das für die Verrentung verwendete Kapital in einen lebenslangen Rentenanspruch umgewandelt. Anders als beim Auszahlungsplan gibt es deshalb kein individuell verfügbares Restkapital, das im Rechner weitergeführt wird.
Rentenfaktor für die Grundrente
Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente je 10.000 € Verrentungskapital gezahlt wird. Ein Rentenfaktor von 25 bedeutet zum Beispiel: Aus 10.000 € Kapital entstehen 25 € monatliche Grundrente.
Bei 200.000 € Verrentungskapital und einem Rentenfaktor von 25 ergibt sich eine monatliche Grundrente von 500 €.
Überschussbeteiligung: nicht jedes Modell wirkt gleich
Versicherer können Überschüsse in der Rentenphase unterschiedlich verwenden. Deshalb bildet der Rechner mehrere typische Wirkungsweisen getrennt ab. Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Versicherer; wirtschaftlich lassen sie sich vereinfacht in vier Gruppen einordnen.
| Modell | Wirkung im Rechner | Orientierungswert |
|---|---|---|
| Dynamische Rente / Rentenzuwachs | Start mit Grundrente, anschließend jährliche Steigerung | 1,5 % p. a. |
| Bonusrente / flexible Rente | höhere Anfangsrente durch Bonus | 25 % Bonus |
| Mischform / teildynamische Rente | höhere Anfangsrente plus spätere Steigerung | 15 % Bonus + 0,5 % p. a. |
| Ohne Überschüsse | nur die aus dem Rentenfaktor berechnete Grundrente | 0 % |
Die voreingestellten Werte sind bewusst nur Orientierungswerte. Sie lehnen sich an veröffentlichte Deklarationen einzelner Nettotarife an und sind weder Marktmittelwerte noch Garantien für die Zukunft. Tatsächliche Überschüsse können höher oder niedriger ausfallen oder sich während der Rentenphase verändern.
4. Ergebnisse richtig lesen
Der Rechner zeigt bewusst nicht nur einen einzelnen Monatswert. Bei einem Auszahlungsplan sind vor allem der Verlauf der Auszahlung, die Entwicklung des Restkapitals und die Unsicherheit der Kapitalmarktentwicklung relevant.
Monatliche Auszahlung nach Alter
Die Stufen im Auszahlungsplan entstehen durch die Neuberechnung alle 36 Monate. Bei einer positiven Kapitalmarktentwicklung kann die neu berechnete Monatsauszahlung steigen. Nach schwachen Kapitalmarktphasen kann sie sinken. Im Vergleichsmodus wird daneben die lebenslange Rente dargestellt.
Entwicklung des Restkapitals
Der zweite Graph zeigt, wie viel Kapital im Auszahlungsplan im Zeitverlauf noch vorhanden ist. Bei der 80-%-Puffer-Variante kann am gewählten Endalter ein höheres Restkapital verbleiben. Ein vorhandenes Restkapital wird im Modell am Ende als Schlusszahlung berücksichtigt.
Jahresübersicht
Die Tabelle übersetzt die Graphen in konkrete Jahreswerte. Sie zeigt abhängig vom gewählten Modus unter anderem die monatliche Auszahlung, den Simulationsbereich, die lebenslange Rente, die Wertentwicklung und das verbleibende Kapital. Jahre mit einer Neuberechnung werden besonders gekennzeichnet.
5. Warum simuliert der Rechner 1.000 Kapitalmarktverläufe?
Eine konstante Durchschnittsrendite ist für eine Entnahmephase nur eingeschränkt aussagekräftig. Zwei Kapitalmarktverläufe können langfristig dieselbe durchschnittliche Rendite erreichen und trotzdem zu sehr unterschiedlichen Auszahlungen führen. Der Grund ist das sogenannte Sequence-of-Returns-Risiko: Verluste zu Beginn der Entnahmephase können stärker wirken als gleich große Verluste viele Jahre später, weil gleichzeitig bereits Geld aus dem Kapitalstock entnommen wird.
Im Schwankungsmodus erzeugt der Rechner deshalb 1.000 modellhafte Renditepfade. Für jedes Alter werden die resultierenden Auszahlungen und Kapitalstände sortiert.
Das 10. Perzentil ist kein Worst Case und das 90. Perzentil kein Best Case. Extreme Ergebnisse können außerhalb des dargestellten Korridors liegen.
Technischer Hintergrund: Rendite und Volatilität
Die annualisierte Volatilität wird auf Monatsbasis umgerechnet:
Für die monatliche Zufallsrendite verwendet der Rechner ein lognormal aufgebautes Renditemodell:
rₜ = exp(μₘ + σₘ × zₜ) − 1rₐ = erwartete Jahresrendite, σₐ = annualisierte Volatilität, zₜ = standardnormalverteilter Zufallswert.
Das ist ein transparentes mathematisches Modell, aber keine vollständige Abbildung realer Kapitalmärkte. Reale Renditen können unter anderem stärkere Extrembewegungen, länger anhaltende Volatilitätsphasen und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Perioden zeigen.
6. Wofür gibt es zusätzliche Stress-Tests?
Die Monte-Carlo-Simulation beschreibt einen breiten Bereich möglicher Verläufe unter den gewählten Rendite- und Volatilitätsannahmen. Außergewöhnlich starke Krisenphasen sollen davon getrennt betrachtet werden. Deshalb kannst du zusätzlich einen Stress-Test aktivieren.
Bei einem einmaligen Stress-Test kannst du Zeitpunkt und Stärke des Einbruchs wählen. So lässt sich zum Beispiel derselbe Verlust direkt zu Rentenbeginn und erst zehn Jahre später vergleichen. Zusätzlich gibt es ein Szenario mit zwei Krisenphasen.
Ein Stresswert von −50 % ist im Rechner ausdrücklich als Extremstress gekennzeichnet. Er wird als vollständige Jahresrendite modelliert und ist damit strenger als ein bloßer zwischenzeitlicher Kursrückgang, der sich innerhalb desselben Jahres bereits teilweise erholen könnte.
Technischer Hintergrund: Wie wird der Stress im Modell eingebaut?
Während eines Stressjahres ersetzt der vorgegebene Stresswert die normale Zufallsrendite. Die Jahresrendite wird dabei in eine konstante Monatsrendite umgerechnet:
Nach Ablauf der zwölf Stressmonate läuft wieder die normale Schwankungssimulation. Das Szenario „zwei Krisenphasen“ setzt im aktuellen Modell −20 % im ersten Jahr und nochmals −20 % zehn Jahre nach Rentenbeginn an.
7. Lebenserwartung und Langlebigkeitsrisiko
Bei einem Auszahlungsplan ist nicht nur die Kapitalmarktentwicklung relevant. Entscheidend ist auch, ob das gewählte Endalter zur möglichen Lebensdauer passt. Ein Auszahlungsplan bis 85 bedeutet nicht, dass die eigene Versorgung mit 85 endet sondern nur, dass aus diesem Vertrag danach keine regelmäßigen Auszahlungen mehr kommen.
Der Rechner zeigt deshalb zwei unterschiedliche statistische Größen: das statistische Durchschnittsalter ab dem gewählten Rentenbeginn und die Wahrscheinlichkeit, mindestens das gewählte Endalter des Auszahlungsplans zu erreichen.
Die zweite Kennzahl ist besonders wichtig: Auch wenn das Planende bereits über dem statistischen Durchschnittsalter liegt, kann ein erheblicher Anteil vergleichbarer Personen dieses Alter trotzdem erreichen oder überschreiten. Die Finanzierung der Zeit nach dem Auszahlungsplan muss daher aus anderen Einkommensquellen oder Vermögen abgedeckt werden.
Technischer Hintergrund: Wie wird die Überlebenswahrscheinlichkeit berechnet?
Die Destatis-Sterbetafel enthält für jedes Alter unter anderem die fernere Lebenserwartung eₓ und die Zahl der statistisch Überlebenden lₓ.
P(Endalter y erreichen | Startalter x erreicht) = lᵧ / lₓ
Verwendet wird die Periodensterbetafel Deutschland 2023/2025. Sie beschreibt die Sterblichkeitsverhältnisse dieses Beobachtungszeitraums und enthält keine Annahme über künftige Verbesserungen der Lebenserwartung. Sie ist deshalb eine statistische Orientierung, keine individuelle Prognose.
8. So wird der Auszahlungsplan mathematisch berechnet
Der Kern der Berechnung ist bewusst einfach nachvollziehbar. Zu jedem Neuberechnungszeitpunkt wird betrachtet, wie viel Kapital tatsächlich noch vorhanden ist und wie viele Monate bis zum gewählten Endalter verbleiben.
Zwischen zwei Neuberechnungen bleibt die monatliche Auszahlung grundsätzlich konstant. Das Kapital entwickelt sich jedoch jeden Monat weiter:
Nach 36 Monaten wird mit dem dann tatsächlich vorhandenen Kapital erneut gerechnet. Dadurch wirken sich gute und schlechte Marktphasen auf die zukünftige Auszahlung aus.
Vereinfachte gleichmäßige Wertentwicklung
Wenn du statt der Simulation die gleichmäßige Entwicklung auswählst, wird aus der Jahresrendite eine konstante Monatsrendite berechnet:
Überschussmodelle der lebenslangen Rente
Die lebenslange Rente wird zuerst als Grundrente berechnet. Anschließend wird, abhängig vom gewählten Überschussmodell, ein Bonus und/oder eine jährliche Steigerung angewendet.
RStart = RGrund × (1 + Bonus)
Rn = RStart × (1 + g)^nBonus = Überschussbonus zu Rentenbeginn, g = angenommene jährliche Rentensteigerung, n = Jahre seit Rentenbeginn.
9. Annahmen und Grenzen der Modellrechnung
Der Rechner soll Zusammenhänge sichtbar machen und verschiedene Auszahlungswege vergleichbar machen. Er kann die Zukunft nicht vorhersagen. Für die Interpretation sind insbesondere folgende Punkte wichtig:
- Kapitalmarktrenditen sind unsicher. Erwartete Rendite und Volatilität sind Modellannahmen.
- Monte-Carlo-Simulationen hängen vom Modell ab. 1.000 Pfade zeigen einen möglichen Ergebnisraum unter den gewählten Annahmen, nicht alle denkbaren Marktverläufe.
- Stress-Tests sind bewusst künstliche Belastungsszenarien. Sie sind keine Aussage darüber, wann oder wie oft Krisen eintreten.
- Überschüsse sind nicht garantiert. Die im Rechner verwendeten Werte dienen nur als Orientierung und können sich ändern.
- Der Rentenfaktor muss zum konkreten Tarif und Rentenbeginn passen. Garantierter und aktueller Rentenfaktor können sich unterscheiden.
- Die Lebenserwartung ist eine Statistik, keine persönliche Prognose. Individuelle Gesundheit, Lebensstil und künftige Veränderungen der Sterblichkeit werden nicht berücksichtigt.
- Steuern werden nicht individuell berechnet. Die dargestellten Auszahlungen sind Bruttowerte. Leistungen aus geförderten Altersvorsorgeverträgen werden in der Auszahlungsphase grundsätzlich nachgelagert besteuert.
- Inflation ist nicht separat abgezogen. Alle Beträge werden nominal dargestellt.
10. Quellen und Datengrundlagen
- Bundesministerium der Finanzen: Fragen und Antworten zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge – insbesondere Beginn der Auszahlungsphase, Teilkapitalauszahlung und Auszahlungsformen.
- Deutscher Bundestag: Drucksache 21/4088 – Regelungen zum langlaufenden Auszahlungsplan, Neuberechnung in Abständen von bis zu drei Jahren, Mindestanteil von 80 % und Restkapital am Laufzeitende.
- Statistisches Bundesamt: Periodensterbetafel Deutschland 2023/2025 – fernere Lebenserwartung und Überlebendenzahlen nach Alter und Geschlecht.
- myLife Lebensversicherung AG: Geschäftsbericht 2025 / Überschussbeteiligung 2026 – Beispiele für flexible Bonusrente, dynamische Bonusrente und Mischsysteme.
- Versichererbedingungen zur Überschussverwendung: Beispiel Alte Leipziger – Bedingungen fondsgebundene Rentenversicherung. Begriffe und Funktionsweisen wie Rentenzuwachs, Bonusrente und wachsende Bonusrente können je nach Anbieter unterschiedlich bezeichnet und ausgestaltet sein.
Stand der methodischen Erläuterungen: September 2026.
